Irgendwann hat mal jemand zu mir gesagt: „Du kriegst immer was du willst“. Ich war entsetzt! Dieser Satz löste die Assoziation in mir aus von einer Person, die ihren Willen durchsetzt. Doch so hatte meine Freundin das gar nicht gemeint. Sie wollte einfach wissen, wie ich das mache.

Tatsächlich hatte ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Also haben wir einfach mal verglichen, was jede von uns tut, um zu bekommen, was sie will. Ein Unterschied wurde schnell offensichtlich:

Während sie als erstes überlegte, wer ihr helfen könnte, überlegte ich als erstes, was ich tun kann um es zu bekommen. Heute weiß ich, dass um ein Ziel zu erreichen, alles dafür Nötige in meinem Kompetenzbereich liegen muss. Meine Freundin verließ sich darauf, dass andere ihr halfen und zuarbeiteten. Doch wenn die keine Lust oder Zeit hatten, dann kam auch sie nicht weiter.

Hinter unseren unterschiedlichen Herangehensweisen verbarg sich eine Grundeinstellung

Dadurch, dass meine Freundin andere um Hilfe gebeten hat, hat sie nicht nur die Aufgaben an sie delegiert, sondern auch die Verantwortung dafür. Es ist vollkommen in Ordnung, andere um Hilfe zu bitten. Doch das erreichen deines Ziels sollte davon nicht abhängen.

Oder anders herum gesagt: Wenn du selbst die Verantwortung dafür übernimmst, dass du dein Ziel erreichst und das bekommst was du willst, dann widerstrebt es dir, dein Ruder aus der Hand zu geben.

Wir hatten also festgestellt:

Wenn du etwas willst, dann liegt es in deiner Verantwortung, es zu bekommen. Du musst alles dafür tun, es zu bekommen. Auch dafür trägst du die Verantwortung. Und alles was dafür nötig ist, muss in deinem Kompetenzbereich liegen. So weit so gut.

Als meine Freundin das nächst mal etwas wollte, versuchte sie es auf meine Art. Sie rief mich schließlich an und jammerte: Ich will ja die Verantwortung übernehmen und alles selbst machen- aber ich kann nicht alles!

Nimm dir hier mal einen Moment Zeit um nachzudenken bevor du weiter liest:

  • Was würdest du ihr raten?
  • Welche Lösung siehst du für sie?
  • Sie sollte sie einfach aufgeben?

So ging unser Gespräch weiter:

Als erstes fanden wir heraus, dass hier ihr innerer Schweinhund Günter kräftig mitmischte. (Mehr über Günther findest du hier: Günter, der innere Schweinehund: Ein tierisches Motivationsbuch *)
Günter war ein bequemes Leben gewohnt und meine Freundin scheuchte ihn jetzt von der Couch. Das liess er sich nicht ohne weiteres gefallen. Hier greifen alte Gewohnheitsmuster. Sie laufen automatisch ab und häufig ist uns das gar nicht bewusst. (Mehr dazu findest du hier: 13 Gewohnheiten, die erfolgreiche Menschen haben und hier: Werde die, die du sein willst).

Nachdem wir Günter auf seinen Platz verwiesen hatten, erweiterten sich die Möglichkeiten meiner Freundin zum handeln. Trotzdem blieb sie dabei, dass sie einige wesentliche Dinge nicht selbst tun könne, um das zu bekommen was sie wollte.

Welche Frage drängt sich dir hier auf?

Ich habe sie gefragt:

  • Wie wichtig ist es dir denn, das zu bekommen?
  • Und was bist du bereit dafür zu tun?

Um hier zu bekommen was sie wollte, hätte sie ihre Komfortzone deutlich verlassen müssen.

Ich habe ihr das zugetraut. Sie fand den Preis zu hoch und hat das Ziel aufgegeben.

Wir sind sehr schnell dabei, uns ein Ziel zu setzten

Oft ist es gar nicht richtig durchdacht. Wir haben eine Idee, finden sie toll und denken: Das mach ich jetzt! Wir starten – und kommen nicht an. Manchmal, wenn es uns nicht so wichtig war, ist das auch gar nicht schlimm. Aber manchmal ist es auch so, dass wir uns immer mehr in unsere Idee steigern und sie lieb gewinnen. Oder dass sie auf einmal zu einem wichtigen Zwischenschritt wird um etwas noch größeres zu erreichen. Und wenn wir dann scheitern, tut das richtig weh.

Mir ist das häufig passiert

Und ich bin jedes Mal aufgestanden und habe so lange weiter gemacht, bis ich herausgefunden haben, wo der Knackpunkt war. Es reicht nicht, eigenverantwortlich zu handeln. Es gibt viel, was uns auf unserem Weg ablenken, ausbremsen oder demotivieren kann.

Ich habe mich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt und Lösungen gesucht, für alles, was mich vom Erreichen meines Ziels abhalten wollte. Ich habe sehr früh eine Planungsstrategie kennen gelernt, die mich sehr weit gebracht hat.

Während ich sie ständig benutzt habe, habe ich sie immer weiter ergänzt und verfeinert. Heute kann ich sie an dich weiter geben. Sie erspart dir den langen und mühseligen Weg, den ich gegangen bin, denn hier habe ich alles wichtige für dich zusammen getragen.

Alles, was dich abhalten könnte, zu bekommen was du willst, klopfst du damit schon vorher ab. So kannst du im Vorfeld schon entscheiden, ob die Hindernisse so groß sind, dass du dein Ziel aufgibst oder ob du sie in Kauf nimmst und wie du ihnen begegnen wirst.

Willst du mehr darüber wissen?

Dann schau mal hier:

So schaffst du , was du dir vornimmst!

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