Bist du selbstbewusst?

Immer?

Oder gibt es Situationen, in denen du dich klein machst?

In denen du denkst: Oh nein, nur das nicht!

Und anschließend fragst du dich: „Was war denn da mit mir los? Warum habe ich nicht…?“

Das wankelmütige Selbstbewusstsein

Es ist nicht statisch. Um zu verstehen, warum es sich wie ein Chamäleon anpasst, musst du wissen, auf welcher Grundlage es sich entwickelt.

Unser Selbst, das ist alles, was dich als Person ausmacht.

Dazu zählt deine

  • Lebenserfahrung
  • Emotion
  • Bedürfnisse
  • Werte
  • Motivation
  • Fähigkeiten
  • Ressourcen

Selbst-Bewusstsein bedeutet, sich selbst (er-)kennen, spüren und annehmen.

Wann hast du dich das letzte Mal gespürt

Sein wir mal ehrlich: So lange alles rund läuft, denken wir nicht weiter darüber nach, warum. Erst wenn es irgendwo hakt fangen wir an zu reflektieren.

Beim Thema Selbstbewusstsein fällt uns das häufig besonders schwer. Denn dort müssen wir uns Dinge anschauen, wo wir gar nicht gerne hinschauen möchten. Zu erkennen, dass unsere Bedürfnisse, Werte oder Emotionen verletzt wurden tut oft weh.

Selbstbewusstsein und Selbstwert gehen Hand in Hand

Wenn du dich bewusst wahrnimmst und ein klares Bild von dir hast, wirst du dir auch automatisch deines Selbstwertes bewusst.

Der Selbstwert kann ein guter Schutzschild sein. Wenn du ein starkes Selbstwertgefühl hast verletzten dich Äußerungen anderer nicht so schnell. Vernachlässigt jemand  deine Bedürfnisse, forderst du ihre Erfüllung ein: Weil du es dir wert bist!

Der weibliche Selbstwert fristet häufig ein Schattendasein

Selbstwert entsteht zuerst einmal durch Wertschätzung im Außen. Von Geburt an spüren wir, welchen Wert uns andere Menschen zuteilen. Dabei sind vor allem die Eltern prägend.

Fatale Auswirkungen hatte in diesem Zusammenhang der Erziehungsratgeber der Ärtzin Johanna Haarer, die zur Zeit des Nationalsozialismus erklärte, wie man Kinder für den Führer erzieht.

Um gute Soldaten zu erziehen sollte bewusst ein Bindungsaufbau zwischen Mutter und Kind verhindert werden. Die Bedürfnisse des Kindes sollten bewusst ignoriert. Babys wurden nach Zeitplan und nicht nach Hunger gefüttert und schreien gelassen. Diese Menschen empfinden später nur geringen Selbstwert. Im Gegensatz zu denjenigen, um die sich liebevoll und wertschätzend gekümmert wurde. Leider war dieser Ratgeber ein Bestseller und auch nach dem Krieg in fast jedem Haushalt zu finden, so dass meine Generation davon noch betroffen war.

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, welche Auswirkungen die Kriegserfahrungen unserer Eltern und Großeltern noch heute auf uns (Jahrgänge 1955-1975) haben, empfehl ich dir dieses spannende Buch:

Als die Jeans noch gebügelt wurden: Spuren des Krieges in einer heilen Welt*

Auch der Selbstwert verändert sich

Wenn du also einen schlechten Start gehabt haben solltest und dann später durch dein Umfeld liebevolle Wertschätzung erfahren hast, stärkt sich auch dein Selbstwert. Allerdings sitzt die Erfahrung als Baby häufig sehr tief und verändert sich erst dann nachhaltig, wenn wir anfangen bewusst daran zu arbeiten. Hier ist es wichtig, die Erfahrung zu machen, dass man wertvoll ist. Zu erkennen, was man für andere bedeutet und welchen Wert man für sie stiftet.

Am Selbstwert arbeiten ist Bewusstwerdung

Alles, was unser Selbst ausmacht beeinflusst auch unseren Selbstwert.

Je bewusster du dir deines Wertes bist, desto selbst-bewusster bist du.

Du lässt dich nicht mehr so einfach verunsichern, denn du kennst dich genau.

Deine klare Haltung zu dir und zu dem, was du tust, signalisiert deiner Umwelt, dass du (selbst-)bewusst bist. Sie wird dir daher anders begegnen als vorher.

Arbeit am Selbstbewusstsein ist eine lebenslange Aufgabe

Egal wie alt wir sind und wie viel Erfahrung wir haben: an unserem Selbstbewusstsein dürfen wir stetig arbeiten. Denn Selbstbewusstsein wird von innen (deine Arbeit an dir) und von außen (die Reaktion deines Umfeldes auf dich) geprägt.

Wenn wir neue Herausforderungen annehmen, die uns überfordern, Fehler machen oder mit anderen Menschen in Konflikt geraten, kann das tiefe Spuren hinterlassen.

Dann ist es gut, wenn du Strategien kennst, wie du dich und dein Selbstbewusstsein wieder aufbauen kannst.

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Hier bekommst du nicht nur Tools, die dir helfen deines Wertes bewusst zu werden, sondern du erfährst auch, wie du die Reaktionen deines Umfeldes auf dich besser bewerten kannst und dein Selbstbewusstsein damit beschützt!

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