Bist du auf dem Weg, erfolgreich zu werden?

Dann gehörst du vielleicht zu den Menschen, die glauben, es kommt darauf an, möglichst viel Wissen zu sammeln.

Du glaubst vielleicht, dass nur viel Arbeit zum Erfolg führt.

Du beobachtest, dass deine Tage immer voller gestopft sind, Zeit immer knapper wird.

 

Wenn das so ist, dann habe ich hier eine gute Nachricht für dich!

Nein, eigentlich sind es zwei Nachrichten:

  1. Es geht nicht nur darum, deinem Leben Dinge hinzuzufügen. Genau so wichtig ist es, andere loszulassen.
  2. Es kommt nicht auf die Menge der Arbeit an, sondern darauf, was du tust.

 

Doch lass uns mal am Anfang anfangen!

Du hast eine Idee mit der du erfolgreich werden willst. Du machst daraus ein Ziel und entwickelst einen Strategieplan. Du eignest dir neue Kompetenzen an, hast erste Erfolge, arbeitest immer mehr und findest dich auf einmal im Hamsterrad wieder.

Du erkennst, dass die Grenze deiner Leistungsfähigkeit erreicht ist. Dein Tag ist komplett durchgeplant und deine To-Do Liste so lang, dass abends immer noch viele Dinge  unerledigt sind. Du tauscht bei deiner Arbeit wahrscheinlich Zeit gegen Geld. Da du keine Zeit mehr hast für neue Aufträge, kannst du nicht mehr Geld verdienen.

Du brauchst mehr zeitlichen Raum in deinem Leben.

Dafür ist es jetzt wichtig, einige Dinge los zu lassen!

 

7 Dinge, die du loslassen solltest, wenn du erfolgreich sein willst

Hast du schon mal daran gedacht, deine Tage auszumisten wie du es mit Sachen in deinem Schrank tust?

Lass uns mal schauen: was kann raus?

 

  1. Perfektionismus

Reicht es dir, bei deinen Kunden eine gute Arbeit abzuliefern? Oder ist sie dir nie gut genug? Kritisierst du dich stark, wenn du mal einen Fehler gemacht hast? Schaust du mehr auf deine Misserfolge als auf deine Erfolge?

Dann sitzt du in der Perfektionsfalle!

Diese raubt dir nicht nur Zeit, sondern auch Energie und Lebensfreude . 100% Leistung reichen, du musst keine 120% abliefern! Aber wenn dir die 120% grade gut genug sind, wie sollst du dann erkennen, wann die 100% erreicht sind, die schon ausreichend sind?

Mein Tipp für dich:

Finde eine Person deines Vertrauens, die sich in deinem Fachgebiet auskennt und deren Arbeit du sehr schätzt. Bitte diese Person, deine Arbeiten gegen zu checken bevor du sie zum Kunden raus gibst. Sobald du während deines Arbeitsprozesses merkst, dass du dich im Überarbeiten verzettelst, bittest du diese Person um ein Feedback. So wirst du mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen, wann deine Arbeit gut genug ist.

 

2. Kontrolle

Es gibt Dinge, die können wir kontrollieren, andere wieder nicht.

Grade, wenn dein Ziel Erfolg ist, möchtest du vielleicht gerne alles unter Kontrolle haben und steuern. Doch so sehr du dich auch bemühst, es werden immer wieder Dinge geschehen, die du nicht beeinflussen kannst. Was du jedoch an dieser Stelle beeinflussen kannst, ist deine Einstellung zu den Geschehnissen. Lass die Dinge los, die außerhalb deiner Kontrolle liegen und konzentrier dich auf die Dinge, die du wirklich beeinflussen kannst.

 

3. Sag öfter mal Nein

Hör auf Ja zu Dingen zu sagen, die für dein Ziel nicht nützlich sind. Nein sagen fällt vielen Frauen schwer. Trotzdem: du kannst es lernen. Nein ist ein fantastisches Wort, weil man meistens danach nichts mehr machen muss! Vielleicht änderst du auch einfach mal deine Einstellung zu dem Wort Nein? Es kann durchaus positiv für jemanden sein, wenn du nein zu etwas sagst. Diese Person weiß dann sofort, woran sie ist und kann sich um eine andere Lösung kümmern. Wenn du ja sagst obwohl du keine Zeit hast kann das auf der anderen Seite für diese Person auch unangenehm sein.

 

4. Trenn dich von Menschen, die dir nicht gut tun

Es gibt Menschen, die sind wahre Energievampiere. Nach einem Gespräch mit ihnen fühlt man sich leer und erschöpft. Andere sind so negativ in all ihren Äußerungen, dass man den restlichen Tag mit schlechter Laune verbringt.

Wenn dir auffällt, dass es dir nach einem Kontakt mit jemandem nicht gut geht, überleg, woran es liegt und wie wichtig dir der Kontakt mit ihm/ihr ist. Vielleicht möchtest du dich ein wenig distanzieren….

 

5. Hör auf, jedem gefallen zu wollen

Das klappt sowieso nicht! Es gibt immer irgendjemanden, dem nicht gefällt, was oder wie du etwas tust. Also tu es von Anfang an so, wie du damit zufrieden bist. Mach es, so dass es für dich richtig ist. Dann kannst du dazu stehen. Und du wirst sehen: es gibt genug Menschen, die das genau so gut finden. Konzentrier dich auf diese Menschen!

 

6. Distanzier dich von den Medien

Medien wie die Tageszeitung, Internet und Fernsehen erreichen große Leserschaften und hohe Quoten durch Katastrophenmeldungen, Gewalt und reißerische Schlagzeilen. Diese ganzen Negativmeldungen rauben dir Energie und Lebensfreude.

 

7. Hör auf mit Multitasking

Dass wir mit Hilfe von Multitasking mehr schaffen ist ein Märchen. Auch wenn wir den Eindruck haben, viele Dinge gleichzeitig zu tun, ist es in Wirklichkeit so, dass wir extrem schnell zwischen den einzelnen Handlungen hin und her schalten. Tatsächlich erreichen wir eine größere Effizienz, wenn wir die Aufgaben nacheinander abwickeln. Auch die Fehlerquote sinkt dann.

Wenn du Punkte aus dieser Liste für dich umsetzt wirst du Erleichterung spüren, vielleicht auch Entspannung. Und das hast du wahrscheinlich nicht erwartet. Diese Punkte oben betreffen Gewohnheiten, die sich in unser Leben geschlichen haben. Sie sind selbstverständlich und wir nehmen sie nicht bewusst wahr. Deswegen registrieren wir auch ihre Auswirkungen nicht. Wenn sie allerdings weg sind merken wir schon die Veränderung.

Wenn du mehrere dieser Punkte umsetzen möchtest empfehle ich dir, dir nicht alle auf einmal vor zu nehmen. Nimm dir in der ersten Woche nur ein Thema vor und konzentriere dich darauf, es dir zur Gewohnheit zu machen. Dann füge von Woche zu Woche eines dazu. Du entwickelst dadurch auch immer mehr ein Gefühl dafür, welche Dinge du tust, die dich nicht näher an dein Ziel bringen und fängst an, sie abzulegen. Das führt uns zu dem 2. Punkt:

 

Welche Handlungen bringen dich deinem Ziel näher?

Um das heraus zu finden, schauen wir uns das Pareto Prinzip, auch bekannt als die 80/20 Regel an. Sie beschreibt das statistische Phänomen, dass 80% eines Ergebnisses mit 20% des Aufwands erreicht werden. Für die restlichen 20% des Ergebnisses betreibt man 80% des Aufwands. Ein weiteres Beispiel: 20% der Kunden machen 80% des Gesamtumsatzes.

Für dich bedeutet das: Finde heraus, welche 20% deiner Arbeit dir 80% des Ergebnisses liefern. Wenn du Prioritäten setzen musst, ist das Wissen darum sehr hilfreich.

Eine weitere Strategie, die dir hilft, Schwerpunkte zu setzen, ist die Eisenhower Methode. Der amerikanische General unterteilte die Aufgaben in einer Tabelle in dringend und wichtig. Je nachdem, welche 2 Komponenten zusammen trafen entschied er, wann wer was erledigen sollte. Dinge, die dringend und wichtig waren, waren Chefsache. Wichtig und nicht dringend erledigte er auch selbst, aber später. Unwichtig und dringend delegierte er. Unwichtig und nicht dringen kam in den Papierkorb. Das Raster dafür findest du auch in meinem kostenlosen Ratgeber „Raus aus dem Hamsterrad“.

 

Bringen wir es auf den Punkt:

Was du brauchst, ist Klarheit darüber, welche Arbeiten und Aufgaben dich deinem Ziel näher bringen. Auf diese fokussierst du dich.

Gleichzeitig lässt du alles los, was deinem Ziel nicht dienlich ist. Dadurch gibt es weniger, was dich ablenkt, du hast mehr Zeit (und auch Energie) für das Wesentliche und kannst das konsequent umsetzen.

Deine Tagesstruktur verändert sich dadurch und du wirst effizienter! Du schaffst in weniger Zeit mehr!

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