5 Schritte und ein Extratipp für deine nachhaltige Veränderung

Kennst du sie auch, die guten Vorsätze? Sachen wie: Ich will mehr für meine Gesundheit tun, mal wieder eine Weiterbildung machen oder mein neues Projekt weiter vorantreiben? Es ist Zeit für eine Veränderung! Und dann passiert…NICHTS! Und spätestens nach dem zweiten Mal hast du aufgegeben, weil es ja doch nichts bringt!

Nun, es konnte auch nichts bringen. Diese Vorsätze waren nichts anderes als Wünsche. Zugegeben, manchmal gehen sie in Erfüllung, oft aber auch nicht.

Was dein Ziel von einem Wunsch unterscheidet ist vor allen Dingen eins:

dein Handeln.

Wünsche haben einen Touch von „Andere sorgen für ihre Erfüllung“. Das führt dazu, dass wir uns nicht mit all unseren Möglichkeiten für ihre Erfüllung engagieren.

Ziele dagegen liegen zu 100% in unserem eigenen Verantwortungsbereich. Daher gehen wir sie von Anfang an anders an.

Die folgenden 5 Punkte und mein Extratipp helfen dir bei deiner Veränderung

  1. Mach aus deinen Wünschen Ziele

Ein Wunsch ist wage. Du hast zwar das Gefühl, dass er sehr konkret ist, aber im Vergleich zu einem Ziel ist er das überhaupt nicht. Ein Ziel hat immer einen Startpunkt und eine Ziellinie und beide sind klar definiert. Aus diesen beiden Punkten ergibt sich die Strecke, in diesem Fall das Handlungsmuster, das du entwickeln musst, um von A nach B zu kommen. Wenn zwischen A und B eine lange Strecke oder ein großer Zeitraum liegen, ist es wichtig, Zwischenziele einzuplanen. An ihnen siehst du, dass du immer noch auf dem richtigen Weg bist und ob dein Zeitplan noch stimmt. Außerdem wirkt es wunderbar motivierend, zwischendurch kleinere Ziele zu erreichen.

  1. Ziele müssen positiv formuliert sein.

Warum? Was passiert, wenn ich dich jetzt bitte, nicht an einen rosa Elefanten zu denken? (Ja, ich sehe ihn jetzt gerade auch 🙂 ). Der Grund dafür ist ganz einfach: Wir denken in Bildern. Was wir nicht sehen können, können wir auch nicht in einem Bild abbilden. Deswegen vermeide alle Negationen wie kein, nicht, nie und ähnliches. Wenn du eine Diät machst und dir ständig sagst, heute esse ich keinen Zucker, dann hört dein Gehirn dauernd „Zucker, Zucker, Zucker“, schüttet Insulin aus und macht dir Heißhunger auf Süßes.

Um unser Ziel zu erreichen müssen wir es im Blick behalten wie ein Pilot den Flughafen beim Landeanflug. Wenn wir das im Blick haben, was wir nicht wollen, bekommen wir das leider auch. (Was ja zeigt, dass das mit dem Fokus funktioniert 😉 ).

  1. Ziele müssen schriftlich niedergelegt sein

Dadurch werden sie verbindlicher und bekommen die Qualität eines Vertrages mit dir selbst. Du kannst sie auch auf einen Zettel schreiben und ihn an einer Stelle anbringen, wo du ihn immer wieder siehst. So erinnerst du dein Unterbewusstsein ständig daran, wo die Reise hingeht. Wichtig ist, dass du dein Ziel ganz genau formuliert hast. Es darf keine Frage offen bleiben, damit du auch genau erkennen kannst, wann dein Ziel erreicht ist. Was genau muss eingetreten sein, dass du weißt, du hast dein Ziel erreicht? Woran genau erkennst du das? Wenn dein Ziel einer etwas längeren Beschreibung bedarf, dann halt es damit so genau wie möglich fest.

  1. Ziele dürfen keine Vergleiche enthalten

Auch Vergleiche enthalten implizite Negationen. Auch hier bleibt der Fokus auf dem Zustand, von dem du weg willst. Du willst „mehr Geld verdienen“, „besser sein als XY“ oder „erfolgreicher als Z“? Dein Unterbewusstsein kann damit nichts anfangen und wir erreichen unsere Ziele wesentlich leichter, wenn es uns hilft. Außerdem ist es fatal, sich mit anderen Menschen zu vergleichen. Jeder Mensch hat ganz individuelle Voraussetzungen.

  1. Ziele müssen terminiert sein

Lege eine realistische Deadline fest. Das zwingt dich, im Handeln zu bleiben und nicht abzurutschen in ein „ach ne, heute mal nicht“.

Mein Extratipp: Bedenke, dass Ziele den Verzicht auf etwas fordern

Das ist etwas, das vielen Menschen am Anfang nicht bewusst ist, denn die Veränderung findet zuerst einmal im Kopf statt.  Sie sind voller Euphorie, sie sehen sich schon, wie sie als glorreiche Siegerin ihr Ziel erreichen und haben grob im Kopf, was sie auf dem Weg dorthin machen müssen. Auf halber Strecke spüren sie auf einmal die Konsequenzen ihres Tuns. Sie haben vielleicht nicht bedacht, welche Auswirkungen die  Erreichung ihres Ziels auf ihre Familie, ihre finanziellen Verhältnisse, ihre Freundschaften haben.

In den kommenden Artikeln zeige ich dir noch weitere Punkte, die wichtig für dich sind um nachhaltig Veränderungen in dein Leben zu bringen und Ziele zu erreichen.

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