3 wichtige Aspekte, die du über deine Stärken wissen musst

Wir alle haben Stärken und Schwächen. Und bevor ich weiter etwas dazu schreibe möchte ich dich bitten, kurz diese Frage zu beantworten, bevor du dann weiter liest:

Bist du dir deiner Stärken und Schwächen bewusst?

 

Woran hast du bei dieser Frage jetzt zuerst gedacht?

An deine Stärken? Oder an deine Schwächen?

Wie stehst du zu deinen Stärken und Schwächen?

Ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, du kennst deine Schwächen besser als deine Stärken. Und mit großer Wahrscheinlichkeit hast du bisher sehr viel mehr Zeit und Energie darein gesteckt, deine Schwächen zu verbessern als dein wahres Potential, nämlich deine Stärken, auszubauen.

Jetzt meine Frage an dich: Hat dich das dorthin gebracht, wo du sein möchtest?

Wahrscheinlich nicht. Wenn du weiter kommen willst ist es ganz wichtig, dass du deine Stärken kennst.

Wir Frauen neigen dazu, unsere Stärken klein zu reden. Davon solltest du dich verabschieden!

Betrachte es als deinen ersten Schritt in Richtung Veränderung. Sei ehrlich, wenigstens zu dir selbst, und mach dich nicht mehr klein!

  1. Was genau sind deine Stärken?

Wenn du dich wirklich weiter entwickeln willst, dann gibt es hier jetzt eine Möglichkeit für dich. Nimm dir ein wenig Zeit und ein Blatt Papier und überlege einmal:

  • Was sind dein Stärken?
  • Wo liegen deine Talente?
  • Was machst du besonders gern?
  • Was machst du besonders gut?
  • Welches Wissen hast du dir im Laufe deines Lebens angeeignet und was hast du alles durch Erfahrung gelernt?

Nein, du sollst das nicht mal eben im Kopf durchgehen. Ich möchte, dass du dich wirklich damit beschäftigst! Es ist so wichtig für dich, um deine Stärken zu wissen. Und es ist noch wichtiger, dass du sie anerkennst, annimmst und auch lebst!

Ich erlebe es immer wieder in meinen Seminaren, besonders bei Frauen, dass sie wirklich Schwierigkeiten haben, irgendetwas zu finden, in dem sie richtig gut sind. Häufig sind das sehr patente, fähige und teilweise auch schon sehr erfolgreiche Frauen, die vor mir sitzen und sagen, ihnen fällt keine Stärke ein. Jeder im Raum sieht, wie toll diese Frau ist, nur sie selber leider nicht.

Nimm dir also bitte wirklich Zeit für dich und ein Blatt Papier. Zieh dich in eine ruhige Ecke zurück und sei ganz ehrlich zu dir, wenn du die oben angesprochenen Fragen beantwortest. Sie helfen dir deine Stärken zu erkennen. Sammele alles, was dir dazu einfällt, ohne es zu bewerten! Du wirst staunen, wie sich dein Bild über dich selbst verändert!

Diese Arbeit machst du für dich, für deine persönliche Entwicklung. Je wichtiger es dir ist, weiter zu kommen, desto intensiver wirst du dich damit beschäftigen. Du kannst diese Liste auch immer weiter führen. Überlege einfach abends mal, was du den Tag über gemacht hast und wo du rückblickend Stärken bei dir erkennst. Oft sind das Dinge, die uns leicht fallen. Wir denken, für andere muss das auch leicht sein und deswegen kann es keine persönliche Stärke sein. So ist es aber nicht. Etwas fällt uns leicht weil wir es schon häufig getan und somit trainiert und zur Stärke ausgebildet haben.

Sei hier ehrlich zu dir und gesteh dir ein, dass du toll bist!

Wenn du auf dem Weg zu einer Veränderung oder einem Ziel bist solltest du ein ganz klares Bild von dir selbst haben. Welche Voraussetzungen musst du mitbringen um dieses Ziel zu erreichen? Welche deiner Stärken kannst du hierfür einsetzen? Passt das zueinander? Bist du gut gewappnet?

  1. Spür deine Stärke

Wenn du diese Übung machst (und ich lege dir wirklich ans Herz, sie schriftlich zu machen!) dann wirst du spüren, wie gut es dir tut, dich mit deinen Stärken zu beschäftigen.

Welche Wirkungen unsere Gedanken auf unsere Gefühle haben erkläre ich in einem späteren Artikel, aber an dieser Übung kannst du es jetzt schon beobachten.

Du kannst dich auch mit einer Freundin oder Kollegin zu einem „Stärken-Gespräch“ verabreden. Tauscht euch darüber aus, welche Stärken ihr an euch selber und der anderen wahrnehmt und schaut, was das mit euch macht. Wie ist das für dich, Jemandem zu sagen: „…….kann ich richtig gut“? Und wenn Jemand dir sagt: „………machst du klasse“?

Je mehr du dich mit deinen Stärken beschäftigst umso bewusster wirst du dir ihrer. Du wirst sie immer mehr und besser einsetzen. Wenn du etwas tust, was deinen bewussten Stärken entspricht, wirst du es stetig verbessern. Einfach, weil du weißt, dass du es gut kannst und mit einem hohen Maß an Selbstvertrauen an die Aufgabe heran gehst.

Stärken sind ein wichtiger Teil von dir. Lebe sie!

Und dann geh einen Schritt weiter! Stärke sie! Wo auch immer du gut drin bist, mach es noch besser! Mach Weiterbildungen, lass dich coachen, such dir einen Mentor, lerne und setz um! In dem Bewusstsein: das kann ich gut, darin bin ich stark, lauf zu deiner persönlichen Höchstform auf und zeig, was in dir steckt!

  1. Stärken stärken ist besser als Schwächen verbessern!

Über Jahrzehnte war es üblich, den Fokus auf die Schwächen zu legen. Es ging immer darum, etwas, was man nicht kann, besser zu machen. Bis zu einem bestimmten (sehr persönlichen) Grad ist diese Entwicklung (mehr oder weniger mühelos) möglich. Irgendwann kommt der Punkt, an dem überproportional viel Energie und Aufmerksamkeit in eine weitere Entwicklung der Schwächen fließen muss um Verbesserungen zu erreichen. Diese Energie und Aufmerksamkeit fehlt dann bei der Weiterentwicklung der Stärken.

Spätestens an diesem Punkt solltest du überlegen, wie wichtig dir eine weitere Verbesserung dieser Schwäche ist und ob es nötig ist.

Denn heute hat man erkannt, dass es wesentlich effizienter ist, seine Stärken weiter auszubauen als seine Schwächen zu verbessern.

Letztlich kannst du das nur in jedem einzelnen Fall gegeneinander abwägen. Behalte im Kopf, dass es sinnvoller ist, deine Stärken zu stärken und schau, in wie weit das zu deinem Ziel passt. Wenn dein Projekt Aufgaben enthält, die deine Schwächen betreffen, schau in welchem Maße es möglich und sinnvoll ist, diese zu delegieren oder wo es nötig ist, dass du dich persönlich mit dieser Aufgabe beschäftigst. Sollte das der Fall sein finde für dich den effizientesten Weg, diese Schwäche auszugleichen, evtl. mit Hilfe von außen (Ausbildung, Coaching etc.)

Und hier noch ein Tipp für dich:

Versuch diesen Weg nicht allein zu gehen. Such dir Unterstützung!

Du kannst z.B. Menschen in deinem Umfeld fragen, wo sie deine Stärken sehen. Sie nehmen häufig noch ganz andere Qualitäten an uns wahr als wir selber. Wichtig ist hier, dass, wenn du jemanden fragst und er/sie gibt dir eine Antwort, du diese auch annimmst.

Was du auf keinen Fall tun solltest, es dann in typisch weiblicher Bescheidenheit bagatellisieren. Antworten wie: „Ach das ist doch nichts besonderes“, „So gut bin ich darin ja nun auch wieder nicht…“ oder ähnliches sind hier total unangebracht.! Wenn dir jemand ehrlich sagt, was er an dir toll findet, straf ihn mit solchen Aussagen nicht Lügen. Jemand bemüht sich hier, dir ein offenes Feedback zu geben. Dafür solltest du dankbar sein und es offen annehmen.

Wenn du weißt, dass dir das schwer fallen wird, frage vielleicht am Anfang Jemanden, dem du offen sagen kannst, dass du dankbar bist für das Feedback, aber dass es dir noch schwer fällt, es anzunehmen, weil du diese Aspekte bei dir bisher so nicht gesehen hast. Je mehr du erkennst, was für tolle Stärken du hast, umso besser kannst du dieses Feedback auch annehmen.  😉

Wenn du auf dem Weg zu einer Veränderung bist oder zu einem Ziel, schau genau hin, welche Kompetenzen du brauchst. Schau, welche deiner Stärken dir dabei helfen und welche Schwächen dich hindern könnten. Und entscheide weise, wo du wie viel Energie rein gibst.

Teile mit uns in den Kommentaren, was deine Stärken sind und motiviere andere dadurch sich auch mit ihren Stärken auseinander zu setzen.

Im nächsten Artikel beschäftigen wir uns mit den Werten. Auch sie können etwas sein, das dich in deiner Veränderung oder Zielerreichung bremst.

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