Es ist Dezember und die meisten Selbstständigen sind in der Planung für das kommende Jahr oder haben sie bereits abgeschlossen. Die Motivation dabei ist sehr unterschiedlich.

Für die einen ist es ein schwieriger Prozess, bei dem sie neue Wege finden müssen, ihren Umsatz zu steigern. Für andere ist es eine aufregende Zeit, in der sie neue Ideen und Projekte umsetzen können.

Was beide gemeinsam haben: sie brauchen genug Motivation, um auf ihren Wegen auch Niederlagen und Rückschläge verkraften zu können. Denn die sind (fast) immer Teil des Prozesses.

Die Tücken der Motivationsschübe

Wenn du zu den Menschen gehörst, die schon mit den Hufen scharren um ein neues Projekt zu starten, dann bist du im Moment hoch motiviert. So hoch vielleicht, dass du glaubst, es reicht um dich bis zum Ziel zu tragen. Und würdest du in einer Blase leben, würde das vielleicht auch klappen. Leider ist es oft so, dass ungeplante Hindernisse auftreten, die diese Motivation untergraben.

Manchmal kommen sie in Form von Bedenken aus dem Umfeld, die uns stark verunsichern.

Manchmal haben wir die Auswirkungen unseres Tuns nicht genug berücksichtigt.

Das klopfen wir übrigens alles bei meiner kostenlosen Zielerreichungs-Challenge ab. Hier kannst du sehen, wann sie durchgeführt wird.

Oder gehörst du vielleicht zu den Menschen, die aus kaufmännischem Denken heraus Wege suchen, das geschäftliche Wachstum voran zu treiben?

Dann motiviert dich vielleicht grade das Ziel, Ende des nächsten Jahres eine Bilanz über xxx € vor dir zu sehen. Dann ist der Prozess der Motivation auf längere Sicht für dich noch zäher.

Was uns allen gemeinsam ist, ist, dass die Vorstellung, unser Ziel zu erreichen, höchst motivierend wirkt.

Daher ist auch das, was uns am schnellsten aus der Bahn werfen kann, ist die Angst, oder auch schon die Bedenken, das Ziel nicht erreichen zu können oder uns ein falsches Ziel gesetzt zu haben.

Du siehst also, wie wichtig es ist, dein Ziel genau zu planen und seine Auswirkungen auf dein Leben mit einzubeziehen. Dann ist es leichter, bestehende Motivation zu behalten.

Wenn du das getan hast, schauen wir im zweiten Schritt:

Welche Quellen der Motivation kannst du anzapfen, um Durststrecken zu überstehen?

Eine ganz wichtige Quelle ist dein Selbstbewusstsein.

Dieses wird zum Beispiel gestärkt durch vergangene Erfolge. Grade wir Frauen gehen häufig großzügig darüber hinweg.

Vielleicht nimmst du dir einmal etwas Zeit und ein Blatt Papier und überlegst, was du allein dieses Jahr alles erreicht hast. Schreib es auf!

Und wenn du Lust hast, mach es wie ich und mach dir eine Erfolgswand!

Sei stolz auf das, was du erreicht hast und halt es dir immer wieder vor Augen. Den ein oder anderen Erfolg hast du vielleicht auch erst durch Überwindung mehrere Hindernisse erreicht. Dich daran zu erinnern wird dir Mut geben und dich motivieren.

Ziele bringen Motivation, wenn du den Weg dorthin liebst.

Oder anders herum: Bist du in das Ziel verliebt (x € Umsatzsteigerung) und quälst dich durch die Aufgaben, die du dafür erledigen musst?

Dann ändere den Weg!

Stell dir die Frage: „Was muss sich an den Aufgaben verändern, damit ich liebe was ich tue?“

Reicht es vielleicht, wenn du deine Einstellung zu der Aufgabe änderst? Manchmal bringt hier ein Perspektivwechsel gute Erkenntnisse.

Ein Beispiel: einige meiner Klientinnen haben Hemmungen, „sich“ (=ihr Produkt/Dienstleistung) zu verkaufen. Wenn wir die Perspektive wechseln kommen wir zu der Frage, wie das ist, wenn deren Kunde ein Problem hat und meine Klientin hat die Lösung dafür, enthält sie ihrem Kunden aber vor, weil sie Hemmungen hat, sie zu verkaufen. Sobald meine Klientin den Fokus wechselt von „ich verkaufe etwas“ zu „ich helfe meinem Kunden sein Problem zu lösen“ geht es auf einmal ganz einfach.

Vielleicht kannst du ja auch Arbeiten delegieren oder auslagern?

Es kann sein, dass du einiges an Zeit investieren musst, um hier eine Lösung zu finden. Aber es lohnt sich! Aufgaben, die wir widerwillig erledigen kosten uns viel Energie, die uns woanders dann fehlt.

DasVision Board

Vielleicht hast du den Begriff schon einmal gehört? Es handelt sich hier um ein Plakat voller bunter Bilder. Genau der Bilder, die dein Ziel verkörpern.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und wenn du immer wieder auf dieses Plakat schaust, wird dein Unterbewusstsein oft daran erinnert, wohin die Reise geht.

So erstellst du ein Vision Board für deine Motivation

Besorg dir eine große Plakatpappe und sammele Bilder, in denen du dein Ziel siehst. Das kann aus Zeitschriften sein, aus deinem Fotoalbum, oder ausgedruckt aus dem Internet.

Berücksichtige dabei auch Zwischenziele und Ziele hinter dem Ziel. Du möchtest vielleicht einen Jahresumsatz von 100.000€. Doch das nicht wegen des Geldes, sondern wegen dem, was du mit dem Geld tun kannst. Das motiviert dich am meisten und ist in diesem Fall das Ziel hinter dem Ziel. Ist es ein Urlaub? Mehr Zeit mit der Familie? Dann such ein Bild dazu raus!

Wenn du alles zusammen hast, schneide deine Bilder aus und klebe sie zu einer Collage auf die Pappe. Mit einem dicken Filzschreiber kannst du noch Kommentare hinzufügen.

Du siehst, dass du dich hier intensiv mit deinem Ziel auseinander setzen musst. Auch dein Unterbewusstsein registriert, wie wichtig das Erreichen des Ziels ist und wird dir helfen, den Fokus darauf zu behalten. Selbst wenn du nicht so der Bastel-Typ bist, wird es dir Freude machen, dich so intensiv mit deinen Zielen zu beschäftigen. Speicher all diese guten Gefühle für dich ab!

Häng diese Collage dort auf, wo du sie möglichst oft siehst. Wenn der Tag dann mal nicht dein Freund, sondern eher dein Lehrer ist, schau auf die Collage und erinnere dich an die guten Gefühle.

Was, wenn das Erstellen der Collage dir keine Freude macht, sondern eher Druck auslöst?

Dann solltest du dein Ziel hinterfragen. Meistens ist das ein Zeichen dafür, dass das Ziel nicht deins ist.

Dein Herzensziel wird keinen Druck auslösen, eher Verlangen, Euphorie oder Ungeduld.

Dein Kopfziel ist nicht so emotional behaftet. Es wird dich nicht so stark motivieren, wird allerdings auch keine so starken negativen Gefühle hervor rufen.

Wenn du ein Ziel als Druck empfindest, wessen Ziel ist es und wie wichtig ist es, dass du es erreichst?

Fazit: Das verhilft dir zu dauerhafter Motivation
  • Plane dein Ziel genau
  • Beachte dabei seine Auswirkungen auf dich und dein Umfeld, um demotivierende Situationen von vorn herein zu eliminieren
  • Stärke dein Selbstbewusstsein mit bereits erreichten Zielen
  • Erstelle ein Vision Board mit Zwischenzielen und dem Endziel
  • Achte darauf, dass dein Ziel wirklich dein Ziel ist

 

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