Frauen, die erfolgreich werden wollen, wissen, dass sie etwas dafür tun müssen.

Sie recherchieren, vernetzen sich, besuchen Fortbildungen, entwickeln einen Strategieplan. Alles was sie tun, ist auf ihr Ziel ausgerichtet. Sie arbeiten hart und viel. Und doch kommen sie nur langsam vorwärts. Es kostet sie viel Energie. Häufig sind sie über die Rückschläge frustriert und erkennen, dass es harte Arbeit ist, erfolgreich zu werden.

Erkennst du dich hier ein bisschen wieder?

Nicht alle Menschen versuchen, auf diese Art erfolgreich zu werden. Die meisten, die einen anderen Weg gehen und damit viele Erfolge einfahren sind kleiner. Viel kleiner als du! Es sind Kinder.

Wenn wir uns jetzt zusammen anschauen, wie Kinder die ganze Sache angehen, dann überleg doch mal, wie es bei dir war. Damals, als du klein warst.

Das erste, was auffällt ist, dass Kinder eine extrem hohe Frustrationstoleranz zu haben scheinen.

Wenn sie etwas wollen, setzen sie alles dran, es zu erreichen. Ein Kind, das laufen lernen will steht hundert Mal wieder auf, wenn es fällt. Hinfallen hat die Bedeutung von „so geht es nicht“. Ihr Fokus liegt auf „Ich will laufen“, das Hinfallen wird als Teil des Weges akzeptiert ohne bewertet zu werden.

Später, in der Schule, lernt das Kind, dass Fehler zu machen etwas schlimmes ist. Jeder Fehler, den es dort macht, wird ihm direkt angekreidet. Macht es zu viele davon, wird es mit einer schlechten Zensur bestraft. Dadurch verändert sich sein Fokus. Fortan konzentriert sich das Kind darauf, keine Fehler mehr zu machen anstatt sich auf das Ziel zu fokussieren.

Als Erwachsene bewerten wir Niederlagen und Fehler häufig stärker als unsere Erfolge.

Wir machen uns klein mit dem, was wir nicht geschafft haben anstatt an dem zu wachsen, was erfolgreich war. Erschwerend kommt hinzu, dass wir jetzt auch mit einbeziehen, wie andere wohl über uns denken könnten. Als Kind stellt sich uns diese Frage nicht und es wäre wünschenswert, dass das als Erwachsene auch so bleibt. Fakt ist, dass wir nicht wissen, was andere denken, es sei denn, sie sagen es uns. Das führt häufig dazu, dass wir ihnen Gedanken unterstellen, die sie vielleicht nie haben werden. Hinter allem steht die Angst, wie in der Schule anhand der Fehler bewertet und abgestraft zu werden.

Du kannst wahrscheinlich als Erwachsene nicht von heute auf morgen sagen: „Ist mir ganz egal, was andere über mich denken“. Was du aber machen kannst ist dir zu überlegen, wessen Meinung dir wichtig ist. Und wenn du diese Leute dann fragst, was sie denken, anstatt zu spekulieren, wirst du vielleicht feststellen, dass sie anders über dich denken, als du es selbst tust. Denn auch das ist eine Tatsache: wir gehen mit niemand anderem so hart ins Gericht wie mit uns selbst. (Hier findest du mehr zum Thema “Gedanken”).

Was Kinder noch von den meisten Erwachsenen unterscheidet ist ihre Fähigkeit, groß zu denken.

Ich meine wirklich groß. Groß wie grenzenlos. Wer hat sich nicht als Kind ganz selbstverständlich als Prinzessin gesehen, als Eistanzweltmeisterin oder etwas anderem, wirklich großartigem?

Als Erwachsene kategorisieren wir jeden Wunsch und jeden Traum gleich nach realistisch und unrealistisch. Das tun wir anhand bisheriger Erfahrungswerte und leider sehr oberflächlich und pauschal. Begrenzungen finden statt anhand vorher gegangener Erfahrungen. Wer den Fokus stark auf den gemachten Fehlern hatte, traut sich häufig nicht viel zu. Auch Bewertungen anderer auf unsere Person bezogen spielen eine wichtige Rolle. Kinder, die sich als kompetent erleben, weil sie viel gelobt wurden, trauen sich als Erwachsene mehr zu als diejenigen, die hauptsächlich für ihre Fehler abgestraft wurden.

Die dritte Ursache von Begrenzungen

Neben dem falschen Fokus und dem zu kleinen denken begrenzen wir uns als Erwachsene, indem wir uns an anderen messen. Weltrekorde werden erst gebrochen, wenn es jemanden gibt, der von sich glaubt, besser zu sein als der bis dato beste.

Denn meist ist auf den zweiten Blick mehr möglich als es auf den ersten scheint. Walt Disney hat gesagt: „If you can dream it, you can do it“(Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun).

Tatsächlich können wir auf dem Weg zur Erfüllung unseres Traumes weitere Kompetenzen entwickeln und neue Möglichkeiten finden um zum Ziel zu gelangen. Eine Hilfe kann hier die Mitarbeit des Unterbewusstseins sein.

Als Kind hattest du diese drei „Messlatten“ noch nicht. Jetzt als Erwachsene kannst du frei entscheiden, ob du sie beibehalten willst oder ob du versuchst, dich von ihnen zu lösen.

Und jetzt schauen wir noch, wo Kinder ihre größten Erfolge verbuchen!

Am erfolgreichsten sind sie mit den Dingen, die sie leidenschaftlich gerne machen wollen. Weil ihr Herz daran hängt, verbringen sie viel Zeit damit, stecken viel Aufmerksamkeit und Energie in die Sache und haben gleichzeitig Spaß daran. Kinder empfinden es nicht als schwer oder als Arbeit. Sie sind im Flow  und vergessen Zeit und Raum. Dabei tun sie es mit absichtsloser Leidenschaft und perfektionieren ihre Handlungen damit immer mehr, teilweise bis zur Herausbildung eines Talents.

Kannst du dich erinnern, womit du dich als Kind so gerne und so intensiv beschäftigt hast?

Bei mir waren es lesen, schreiben, verkaufen und laufen. Alle vier sind heute wichtige Elemente meines Erfolgs. Und bei allen vieren kann ich heute noch in den Flow geraten und Raum und Zeit vergessen. Ich habe mich als Kind in diesen Bereichen nicht begrenzt und ich tue es heute auch nicht. Ich wusste immer, ich werde eines Tages ein Buch schreiben. Etwas, was viele zu Zeiten der klassischen Buchverlage für unmöglich hielten. Schließlich hatte ich ja kein spezielles Talent. Oder?? Heute weiß ich, dass Talent dadurch gefördert wird, dass man übt, übt und noch mehr übt. Ich habe meinen Blog – und übe. Und dann kommt irgendwann mein Buch…

Auf den Punkt gebracht
  • Versuche Niederlangen locker zu nehmen wie als Kind und weiter den Fokus auf deinem Ziel zu halten.
  • Träum groß und grenzenlos. Du kannst alles sein und werden, was du möchtest, wenn du  es dir zutraust.
  • Sei erfolgreich indem du deiner Leidenschaft folgst.

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